Padam-padam-padam

Zum 100. Geburtstag von Edith Piaf eine kleine, spontane musikalische Erinnerung.


Viel ist über ihr Leben bekannt, die Details sind dieser Tage überall nachzulesen. Ihre Liebesgeschichten, der Liebeskummer, die Krankheiten, die Süchte, Alkohol, Morphium. Die Musik spricht für sie und sich.

Nicht ganz so bekannt wie Milord, aber herzzerreißend, leidenschaftlich in der Live-Version: „Padam…padam“

Cet air qui m’obsède jour et nuit
Cet air n’est pas né d’aujourd’hui
Il vient aussi loin que je viens

Dieses Lied, das mich Tag und Nacht verfolgt,
Dies Lied ist nicht seit heute erst hier
Es kommt von so weit her wie ich…

Il dit „Rappelle-toi tes amours
Rappelle-toi puisque c’est ton tour

Kein trotziges «non, je ne regrette rien ». Sich an die früheren Liebschaften erinnern, vielleicht auch weinen, bei den Erinnerungen….Padam…Ein Lied, das sich einbrennt, das schlägt, das schlägt wie ein Herz aus Holz…Padam…

… cet air qui bat
Qui bat comme un coeur de bois!

Zeit ihres Lebens und weit darüber hinaus trifft sie mitten ins Herz. Weil sie genau wusste, worüber sie sang, Liebe, Leid, Leben, Leidenschaft. Die Zahl der Liebschaften ist beträchtlich, große Lieben, Affären, alles her damit. Obwohl keine Schönheit im klassischen Sinne, betört sie die Männer. Auf der Suche nach der großen Liebe, um sie wieder zu verlieren, wie in „la Foule“:

Knapp ein Jahr vor ihrem Tod singt sie da, strahlt auf einem ihrer letzten Konzerte, obwohl körperlich schon sichtlich angegriffen. Das Konzert in der Langversion:

Zwischendrin ein musikalischer Dialog mit ihrem letzten Mann Théo Sarapo. Über die Liebe. Worüber auch sonst.

 

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7 Gedanken zu „Padam-padam-padam

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