Archiv für den Monat Februar 2016

Rheinsberg – „Generationsweise vom Blatt geliebt“

„Und ich rufe Natur! Natur!“, entfuhr es dem jungbegeisterten Goethe in seiner Rede Zum Schäkespears Tag, und es ist ein seitdem nicht verklungener Aufruf zum Ausbruch geworden, ein Urschrei, der die Ketten der sich um uns windenden Zivilisation sprengen soll. Zurück zum Urtümlichen, Regellosen! Einen klitzekleinen Wurmfortsatz dieses Strebens nach dem unverstellten Menschsein beschreibt Kurt Tucholsky in seinem Büchlein „Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte“. Treibmittel des Konventionsbruchs ist in diesem Fall die Liebe, ganz so, wie es sich für ein Werk der Weltliteratur ziemt.

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Frei aber unfair – kurze Linkwerbung

Sicher. Es gibt bestimmt auch gute Argumente, die für die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP zwischen den Staaten der EU und Kanada respektive den USA sprechen. Leider kann man das aber nicht so genau sagen, weil kein Normalsterblicher wissen darf, was da überhaupt im Einzelnen völkerrechtlich bindend beschlossen werden soll. Weiterlesen