Das Haus des Nikolaus in gerade

Heute wird anständig gefeiert. Lange genug habe ich lamentiert über unbenutzbare Dosenöffner, Kartoffelschäler, Korkenzieher, Hebel auf der falschen Seite, verspannte Gelenke wegen ständiger Fehlhaltung, linke kleine Finger, die das eben Geschriebene und sich selbst zeitgleich verschmierten. Und nicht nur ich jammere, andere auch.

Aber damit ist nun Schluss. Anlässlich des Weltlinkshändertages am 13.8. habe ich mir – tätärätä – nach vielen Jahren des Plagens einen Linkshänderspitzer zugelegt. Das Büromaterialienfachgeschäft des Vertrauens hat nämlich, gerade entdeckt, seit kurzem eine kleine Nische mit Linkshänderutensilien. Gut, jetzt nicht rasend viele, ein paar Linkshänderscheren, beidseitig benutzbare Collegblöcke, Linkshänderspitzer. Und Lineale. Lineale! Nach ebenso vielen Jahren Wunderns, warum ich nicht gut mit Linealen umgehen kann, dämmerte mir, warum. Der Linkshänder sieht auf einem stinknormalen Lineal bei einigermaßen entspannter Handhaltung keine „0“, eildieweil sie genau dort nämlich normalerweise von der Hand überdeckt wird. Und auch beim Weiterziehen verschwindet die Skalierung mit jedem Zentimeter unter der Hand. Beim Linkshänderlineal befindet sich der Nullpunkt rechts, die Hand bewegt sich von rechts nach links, man sieht den gezogenen Strich. Ach, es ist so herrlich. Aus purer Freude entstand dieses wunderbar geradlinige Haus des Nikolaus. Schluss mit den krummen Linien!

mit Lineal

Schöne Grüße an alle Linkshänder! Und jetzt Party!

Diander

P.S.: Wer nicht sicher ist, ob Links- oder Rechtshänder, kann seinen Haarwirbel am Hinterkopf betrachten (lassen).  Bei Rechtshändern dreht dieser sich angeblich -> Forschungen zufolge in 95% der Fälle im Uhrzeigersinn, bei Linkshändern gegen den Uhrzeigersinn. Bei Pferden hingegen befindet sich der entscheidende Wirbel nicht am Hinterkopf, sondern auf der -> Stirn.

 

 

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29 Gedanken zu „Das Haus des Nikolaus in gerade

  1. doimlinque

    Ist ja nachgerade obsessiv, Dein Linkshänderinnentum. Kannst Du Dich nicht einfach mal heimlich, still und leise in die Mehrheitsgesellschaft integrieren, ohne hier ständig irgendwelche Parallelgesellschaften aufzumachen?

    Lineale für Linkshänder! Dann ist es also ausgemacht, dass der Untergang des Abendlandes nicht mehr abzuwenden ist. Morgen kommen die Fahrradhelme für Rothaarige und der Nikolaus wird in diesem Jahr wahrscheinlich allen Beschnittenen Spezialkondome in die Stiefel werfen. Boah ey, Vegetarier und Feministinnen, da kriege ich so einen Hals.

    Gruß, d.

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          1. Diander Autor

            Ich hatte zwar auch eine ostwestfälische Oma, der Spruch kam aber von der anderen, der Berliner Oma. Großmütter sind – egal welcher Provenienz – oft weise Wesen ..:)…

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      1. doimlinque

        „Suppenhuhn“, pflegte mein Opa selig zu grummeln, wenn meine Oma, ebenfalls aber sowas von selig, mal wieder irgendeinen Unsinn verzapft hatte. Sozusagen ein pointierter Mini-Rant weißer männlicher Stinos und ganz sicher auch extrafamiliär anwendbar.

        Abgesehen davon schreibe ich selbst mit links, was Di auch sehr wohl weiß, von wegen Krümel.

        Gruß, d.

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        1. Diander Autor

          Abgesehen davon schreibe ich selbst mit links, was Di auch sehr wohl weiß, von wegen Krümel.

          Ööööhm, das wusste ich ehrlicherweise nicht mehr so im Detail, nur dass Du beidhändig bist, was jetzt genau mit links und was mit rechts, hatte ich nicht genau drauf. Und will auch niemandem Krümel unterjubeln oder vorenthalten ..;). Aber das ist – glaub ich – gar nicht der Punkt, sondern wer die Möglichkeit hat, sich der jeweiligen Schokoseite zu bedienen, hat wahrscheinlich nicht direkt große Krümel und piekt sich nicht, so ist`s vielleicht genauer beschrieben.

          Peace, Diander (Nachkommin in 2. Linie einer „alten Krähe“, vgl. „Suppenhuhn“ ;))

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          1. doimlinque

            …wer die Möglichkeit hat, sich der jeweiligen Schokoseite zu bedienen, hat wahrscheinlich nicht direkt große Krümel und piekt sich nicht…

            Das kann ich freilich nicht beurteilen, denn wer wie ich sowohl mit links als auch mit rechts alles nur halb kann, kommt noch nicht einmal in die Nähe der leckeren Schoki und müht sich im Gegenteil mit Krümeln herum, von denen Normallinkshänderinnen nur alpträumen können. Daumendick sind die! La vita è cattiva…

            Das männliche Pendant von „Suppenhuhn“ war übrigens „Piefekopp“, ist gewissermaßen zu meinem zweiten Vornamen geworden.

            Gruß, d.

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            1. Diander Autor

              …denn wer wie ich sowohl mit links als auch mit rechts alles nur halb kann, kommt noch nicht einmal in die Nähe der leckeren Schoki und müht sich im Gegenteil mit Krümeln herum, von denen Normallinkshänderinnen nur alpträumen können…

              Ach Gottchen, und ich dachte bis dato, ambidextrös sei die Krone der Schöpfung, best of both worlds, beide Gehirnhälften so was von austrainiert. Und jetzt müssten wir, Links- wie Rechtspatschn, statt vor Neid zu erblassen, eigentlich für Euch arme Spezies sammeln gehen. Zumindest über eine Selbsthilfegruppe sollte nachgedacht werden. Oder einen separaten Wikipedia-Eintrag? Riesen-Geodreieck, je nach Tagesform als Lineal benutzbar? Anything?

              Grüßle, Di

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    1. Diander Autor

      Hey Partycrasher, ich werde mir heute, an diesem Tag, den ich geschätzt nur alle 2-3 Jahre lob zu preisen wage, sicher nicht die Laune verderben lassen, no way. Ich schrubbe gerade den kleinen Finger, den ich gestern beim Zeichnen wieder verschmiert habe. Und dann spitze ich voller Inbrunst alle im Laufe der Zeit missachteten stumpfen Buntstifte, derer ich habhaft werden kann. Anschließend übe ich weiter mit dem wunderbaren Lineal, ziehe Striche, bis der Arzt kommt. La vita è bella.

      Grüßle, Diander

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    1. Diander Autor

      Beileibe nicht. Mein Geodreieck hat eine Einteilung von 0-7, damit kommt man beim obigen Haus des Nikolaus nicht weit. Das sollte ein Mordsteil werden, mit Kantenlängen weit über 20 cm, damit auch viele Packerl reinpassen (Die wahre Größe ist auf dem Bild nach dem Scannen nur nicht erkennbar, sondern runter verkleinert, damit der Blog nicht gesprengt wird). Soll ja nicht meine Schuld sein, wenn ein Kind gegen Jahresende leer ausgeht. Ein langer Strich zieht sich auch so viel eleganter in einem Schwung statt zu stückeln, hach. Und Spaß macht es auch. Zack, nebenbei gleich noch einmal einen gezogen….Party! Ich lasse mir die Freude heute nicht nehmen, nein, nein… :)…

      Grüßle, Diander

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  2. Diander Autor

    Nach Abklingen des Partykaters ein wenig weg vom albernen Tenor des Blogs:

    Die Frage ist, wer hat ein Problem und wer nicht. Das ist der tiefere Sinn des Tages, immer mal wieder wert aufzugreifen, weil es nicht unwichtig ist, mMn Beachtung verdient. Ich – wie viele andere – habe im Vergleich zu heute an etlichen Stellen echte „Krümel im Bette“ gehabt, das liegt vielleicht ein Stückchen am Zeitpunkt, wann jemand sozialisiert wird (*räusper*). Z.B eine maßregelnde (mit Lineal!!) Lehrerin. Oder als Kind habe ich mir z.B. nichtsahnend links zugreifend die Finger fies an einer (vermutlich damals üblichen) Rechtshänder-Kegelkugel verdreht, weil mir keiner gesteckt hat oder wusste, dass die Lochung nur für Rechtshänder ohne Aua geht. Die Daumenöffnung war nach links versetzt, wie halt für Rechtshänder praktisch, versuch da mal, einen linken Daumen rein- bzw. beim Abspielen unfallfrei wieder rauszukriegen. Heute sind wahrscheinlich die Lochungen beidhändig benutzbar, eher symmetrisch. Und der Beispiele gibt es viele. Darüber macht sich die Mehrheit kaum Gedanken, ein/e ausgeprägte/r Linkshänder/in stolpert aber immer wieder drüber, auch heute noch. Und stellt sich unfreiwillig „doof“ an. Ich habe z.B. vor ein paar Jahren im Betrieb einen Vorstoß gemacht, neben dem „normalen“ Tastaturbedarf einen kleinen Prozentsatz an Linkshändertastaturen (Ziffernblock links) vorrätig zu halten, ergonomietechnisch … Das wurde abgelehnt, da „es nicht den Großteil der Nutzer“ beträfe. Übrigens ist es auch ein finanzieller Aspekt, das Linkshandgedöns ist oft teurer als Stinozeug, warum auch immer. Der Spitzer hat mich das dreifache an Ocken im Vergleich zu einem „rechten“ Spitzer gekostet. So teuer kann spiegelverkehrt eigentlich gar nicht sein.

    Fehlhaltungen sind noch ein vergleichsweise geringes Handicap, wenn es bei bestimmten Tätigkeiten (z.B. Aus-Schalter rechts statt mittig) auf Sekundenbruchteile ankommt, können „Linke“ da im Reflex mit links genau die Bruchteile zu spät dran sein. Und dann wird’s echt gefährlich. Das kann man wissen, ist aber vielfach unbeachtet.

    Es ist also einiges zum Guten passiert, kann aber wie so oft noch besser werden.

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  3. Rüdiger Grothues

    Eigentlich hatte ich im benachbarten Beerengarten ja nur einen Schlenker zum hiesigen Beitrag eingebaut, angesichts Deiner Antwort

    https://weinbeeren.wordpress.com/2016/06/21/green-light/#comment-493

    möchte ich aber hier darauf eingehen, weil dort einiges durchscheint, was ich einfach mal so mit dem Begriff „Schwarze Pädagogik“ verbinden möchte (andere Bezeichnungen machen das Gemeinte nicht besser oder schlechter), und weil es damit natürlich hierhin gehört.

    Ich selber habe mich nicht damit beschäftigt, aber ich bin immer wieder darauf hingewiesen worden von Leuten, die das tun, dass ich in Sachen Händischkeit osä. ein etwas perplexes Verhalten an den Tag lege: Schreibe mit rechts, werfe mit links, spiele „rechtshändig“ Gitarre, fange spontan mit links usw. Gekegelt habe ich nie, aber ein-, zweimal Bowling gespielt, mit links.
    Wie auch immer – ich weiß nicht, wie ich zum Schreiben mit rechts gekommen bin und habe auch keine besondere Erinnerung an diesen Aspekt der Schulzeit, demnach auch keine schlechte; aber es handelte sich um eine Ära, in der durchaus brachiale Umerziehungsmaßnahmen keinerlei größeren Bedenken begegnete, um es mal ein bisschen bescheuert auszudrücken. Und wenn ich dann vom „Auf die Finger schlagen“ höre, packt mich ein gehöriger Zorn.
    Bei doimlinques Einlassung in Richtung „allet nur mittelmäßig“ hoffe ich mal darauf, dass die berüchtigte doimlinquesche Koketterie Raum greift, denn unsere handwerklichen Fähigkeiten brechen sich so oder so Bahn, so hoffe ich zumindest, nur sind die erzieherischen Übergriffe dazu geeignet, uns mehr oder weniger subtil zu entmutigen.
    Vielleicht kann man auch von Enteignung sprechen.
    Und diese Enteignungsakte oder die Ahnung davon sollte niemals jemand auf die leichte Schulter nehmen (nur die originellen Schlenker, mit denen wir ihnen begegnen, auf diese Weise ansetzen).

    Soviel wir wissen, haben weder Paul McCartney noch Käptn Blaubär noch Jimi Hendrix jemals darunter gelitten, linkshändig Gitarre zu spielen – womit mal wieder Jimi Hendrix das letzte Wort hat, so wie es sich gehört.

    Viele Grüße von
    RG

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    1. Diander Autor

      Zuerst einmal sorry für die späte Kommentarantwort, ist gerade etwas chaotisch….

      Soviel wir wissen, haben weder Paul McCartney noch Käptn Blaubär noch Jimi Hendrix jemals darunter gelitten, linkshändig Gitarre zu spielen – womit mal wieder Jimi Hendrix das letzte Wort hat, so wie es sich gehört.

      Das letzte Wort – Jimi Hendrix? Ha, Paganini oder Goethe, allen voran da Vinci waren die Vorreiter. Und warum sollte Hendrix darunter leiden, mit links zu spielen? Nein, Späßle, McCartney, Käptn Blaubär, Jimi Hendrix waren vielleicht tatsächlich die Vorreiter für ein Umdenken, lange genug hat es gedauert. Dass das geht, nicht die „Teufelshand“ ist (O-Ton vor gar nicht allzu langer Zeit in meiner Gegenwart, Madonna!). Der einen Lehrerin war das damals nicht mehr beizubringen, old school, ich habe mich aber subtil fürchterlich an ihr gerächt: den Loden-Glockenrock (fürchterlich, das sagt eigentlich genug, welches Kind bittesehr will und näht im Alter von ca. 8-9 Jahren denn einen Lodenglockenrock^^), den sie mich dunnomal zwingen wollte, mit der Nadel in der rechten Hand zu nähen, habe ich nie angezogen. Obwohl er heimlich mit links genäht war. Heureka. Rache ist süß.

      Ich selber habe mich nicht damit beschäftigt, aber ich bin immer wieder darauf hingewiesen worden von Leuten, die das tun, dass ich in Sachen Händischkeit osä. ein etwas perplexes Verhalten an den Tag lege…

      Was nebenan formuliert war, gilt immer noch: wenn’s kein Problem gibt, gibt`s keins. Ich hatte halt ein bissi Pech und bin ein bissi nachtragend, a) zu früh geboren zu sein, teilweise an die falschen Leute zu geraten und vor allem b) vielleicht im Gegensatz zu anderen, die flexibler, beidhändiger sind, extrem linkshändig zu sein, die rechte Hand pendelt also eher unmotiviert hin und her, dient nur dazu, nicht das Gleichgewicht zu verlieren …;)… Dann fallen einem die sog. Handicaps eher auf, weil sie mehr ins Gewicht fallen. Mist, gerade will ich eine Flasche Wein öffnen, nächstes Jahr ist ein Korkenzieher für Linkshänder fällig, sollte ich ihn auftreiben ..:)…

      Liebe Grüße, Diander

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      1. Rüdiger Grothues

        Selber sorry, wegen einer speziellen Tournee hat sich [auch] bei mir eine gewisse Antwortverzögerung eingeschlichen…

        „Ich hatte halt ein bissi Pech und bin ein bissi nachtragend“
        In diesem Rahmen wäre es wohl nicht ganz angebracht, all das vorzutragen, was mir dazu durch den Kopf geht, aber wenigstens so viel:
        Es scheint ein recht großer Konsens darüber zu herrschen, dass folgendes Hadern, Bedauern, Trauern etc. nicht angebracht ist, die Übereinkunft drückt sich so aus: „Wer noch nach XY Jahren mit den Drangsalierungen von YZ hadert, hat ein echtes Problem.“ Das alles selbstgefällig vorgetragen, im Durchblickermodus, der alles im Griff hat, hier zeigt sie sich, die vermeintliche Coolness.
        Stattdessen habe ich mich mittlerweile, das war nicht immer so, dazu durchgerungen, bei mir und anderen mitzudenken, was Übergriffe von im weiteren Sinne „Erziehungsberechtigten“ vielleicht für Hemmnisse, für Handicaps erzeugt haben. Das kann hilfreich sein. Zu viele erzählen mir zu leichthin, wie ihnen auf die Finger geschlagen worden ist oder sie durch den Flur geprügelt wurden.

        „vielleicht im Gegensatz zu anderen, die flexibler, beidhändiger sind, extrem linkshändig zu sein, die rechte Hand pendelt also eher unmotiviert hin und her, dient nur dazu, nicht das Gleichgewicht zu verlieren“
        Allseits bekanntes Phänomen im Fußball (im Zeitalter der Fußballinternate wird das vielleicht abgeschliffen, es wäre schade): Viele, auch viele professionelle Fußballer waren Einfüßler. Dazu wurde dann, entsprechend dem, was Du zum Händischen sagst, trocken kommentiert: Der hat das andere Bein nur, um nicht umzufallen. Ich bin, nebenbei und ganz bescheiden angefügt, reiner Linksfüßler – das sind die Künstler, die Genies, wie Du Dir denken kannst.

        „den Loden-Glockenrock“
        Es ist ja dieser Tage viel die Rede von Burkas, Niqabs und Burkinis – was aber können diese Textilien an öffentlichem Interesse welcher Art auch immer wecken gegenüber dem Loden-Glockenrock? Natürlich nichts. Gibt es wahrscheinlich nur in Munich zu kaufen.

        „Mist, gerade will ich eine Flasche Wein öffnen, nächstes Jahr ist ein Korkenzieher für Linkshänder fällig, sollte ich ihn auftreiben ..:)…“
        Hab das mit dem Korkenzieher mal als Links- wie auch Rechtshänder durchgespielt und eigentlich keine Unterschiede festgestellt.
        Aber wahrscheinlich meinst Du, dass wir immer nach rechts drehen müssen? Kein Problem: Dann setz oder stell Dich einfach auf die andere Seite der Flasche. Müsste doch gehen, Moment mal, ich probiers gleich mal aus, hat das mit Physik zu tun oder wie war das noch mal………..?

        Liebe Grüße aus dem
        RG-LAB

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          1. Diander Autor

            P.S.: Die Avatare hier veranstalten auch, was sie wollen. Meiner zum Beispiel ist errötet – was immer das heißen soll.

            Nicht nur Deiner, irgendwie haben alle Nicht-wordpressler-Avatare die Farbe gewechselt. Um meinen Sohn zu zitieren: „Ich war`s nicht.“ Irgendwie haben sich in letzter Zeit ein paar Einstellungen bei wordpress generell geändert, vielleicht gehören die Designfarben dazu.

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            1. Rüdiger Grothues

              „So führte beispielsweise auch die Königin Beatrix bis zu ihrer Thronbesteigung die Lippische Rose im Wappen.“
              Aha. Das führt doch in gewisser Weise wieder hin zum und zur „weißen männlichen Stino, armen Spezies, Partycrasher (Zitatsammlungsende) …;)…

              P.S.: Interessante Kommentar-Uhrzeit, so vom Rheinland aus betrachtet.

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              1. Diander Autor

                Aha. Das führt doch in gewisser Weise wieder hin zum und zur „weißen männlichen Stino, armen Spezies, Partycrasher (Zitatsammlungsende) …;)…

                Echt? Ich finde ja eher, das führt zu ostwestfälischen Ommas. …;)…

                P.S.: Interessante Kommentar-Uhrzeit, so vom Rheinland aus betrachtet.

                In Bayern ist man so solidarisch, da auch täglich eine Arbeitspause einzulegen und was ganz anderes zu machen. Kommentieren und son Zeuch.

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                1. Rüdiger Grothues

                  „Echt? Ich finde ja eher, das führt zu ostwestfälischen Ommas. …;)…“
                  Auch wieder wahr.
                  Und den Spruch mit den Krümeln kenne ich ebenfalls, er wurde nie von männlichen Familienmitgliedern ins Spiel gebracht (slightly →Genderfässchen)…
                  Und die Krümel sind links- und rechtsdrehend, glaube ich.

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                  1. Diander Autor

                    Und die Krümel sind links- und rechtsdrehend, glaube ich.

                    Ambikrümelei. Jetzt hammers.

                    …er wurde nie von männlichen Familienmitgliedern ins Spiel gebracht (slightly →Genderfässchen)…

                    Mini-Genderfässchen retour gekullert: Männerhaut ist vielleicht durch den rudimentären Besatz besser vor Krümeln und deren Pieken geschützt (beinahe wäre mir „abgefedert“ über die Tastatur geflutscht) *wegduck*

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                    1. Rüdiger Grothues

                      Mmhhhhh… „rudimentärer Besatz“ … das Genderfässchen muss jetzt den ganzen Berg wieder heraufgerollt werden, immer und immer wieder, dennoch sollten wir uns den Heraufrollenden als einen glücklichen Menschen vorstellen, keine Frage.
                      *Nach Diktat zu entsprechenden Studien verdonnert/Erkenntnisgewinn in Aussicht gestellt*

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                2. anchesa69

                  „…In Bayern ist man so solidarisch, da auch täglich eine Arbeitspause einzulegen und was ganz anderes zu machen. Kommentieren und son Zeuch….“

                  Ich will dahin un ganz viel so Zeuchs machen…

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        1. Diander Autor

          Stattdessen habe ich mich mittlerweile, das war nicht immer so, dazu durchgerungen, bei mir und anderen mitzudenken, was Übergriffe von im weiteren Sinne „Erziehungsberechtigten“ vielleicht für Hemmnisse, für Handicaps erzeugt haben. Das kann hilfreich sein. Zu viele erzählen mir zu leichthin, wie ihnen auf die Finger geschlagen worden ist oder sie durch den Flur geprügelt wurden.

          Ja, ich sehe das auch so, ich finde das herzzerreißend, wenn man sich die kleinen Menschen so bildlich dabei vors Auge holt. Nun habe ich selber kein großes Thema damit, bei mir war es „nur“ ein bissi Drangsaliererei der Handarbeitslehrerin (und wenn ich so drüber nachdenke, dem Lateinlehrer, gleichzeitig kath. Religionslehrer, der mich als damals einzige Evangelische der Klasse „Ketzerin“ titulierte, womit ich im zarten Alter von ca. 10 als Begriff erst mal gar nichts anfangen konnte, außer dass es offensichtlich abwertend gemeint war). Mein Anliegen hier ist eher, auf Baustellen aufmerksam zu machen, die Unbetroffenen gar nicht in den Sinn kommen. Vielleicht liest hier in ferner Zukunft ein Elternteil mit, dessen Kind gerade die Stifte ausprobiert und denkt sich dann „hoppala“. Könnt ja sein. Bekannt ist heutzutage, dass es Utensilien gibt, aber man muss sich schon eingehender damit beschäftigen, um rauszufinden, wo es haken könnte. Das Lineal bspw. war selbst mir eine Neuheit mit Aha-Effekt.

          Ich bin, nebenbei und ganz bescheiden angefügt, reiner Linksfüßler – das sind die Künstler, die Genies, wie Du Dir denken kannst.

          Selbstredend (gez. Diander, Linksfüßlerin). Angeblich, btw., sind Linksfüßer meist auch Linkshänder, just saying

          Loden-Glockenrock? Natürlich nichts. Gibt es wahrscheinlich nur in Munich zu kaufen

          Der Glockenrock ist ein Modephänomen, das wie alle Trends im Abstand von ca. 30-40 Jahren wie aufs Tapet kommt, dürfte also bald wieder so weit sein (uäääh). In der Variante „Loden“ vermutlich eher beim konservativen Klientel angesiedelt, Jägerinnen und so…

          Hab das mit dem Korkenzieher mal als Links- wie auch Rechtshänder durchgespielt und eigentlich keine Unterschiede festgestellt.

          Der Witz beim Korkenzieher ist ähnlich dem beim Spitzer, dass es leichter und natürlicher ist, nach außen zu drehen. Wenn Linkshänder den normalen Korkenzieher in die linke Hand nehmen, ist die Drehbewegung des Daumens nach innen/unten gekippt. Der Daumen der dominanten Hand bestimmt die Drehrichtung bei der Kraftübertragung, somit mit mehr Effet. Der Drall der Spirale beim Linkshänderkorkenzieher verläuft entgegengesetzt – linksherum.

          Wobei ich mich neulich ertappt habe, dass ich meinen nagelneuen Spitzer im Einsatz hatte und erst nach einigen Fehlversuchen gemerkt habe, dass der Hase jetzt andersrum läuft, Macht der Gewohnheit …;)…

          Dann setz oder stell Dich einfach auf die andere Seite der Flasche. Müsste doch gehen.

          Das funktioniert genauso wie beim obigen Video der Missfits mit dem Suppenschöpfer und der Suppenschüssel…:)…

          LG, Diander

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          1. Rüdiger Grothues

            Manchmal weiß die Linke immer noch nicht, was die Rechte tut, und umgekehrt…
            Beim Eingeben der „Stammdaten“ hier war die Linke wohl meinem toskanischen Uropa gefolgt.
            Meine Rechte möchte jedoch eine Korrektur vornehmen. Mal sehen…

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