Archiv der Kategorie: Gedöns

Das Haus des Nikolaus in gerade

Heute wird anständig gefeiert. Lange genug habe ich lamentiert über unbenutzbare Dosenöffner, Kartoffelschäler, Korkenzieher, Hebel auf der falschen Seite, verspannte Gelenke wegen ständiger Fehlhaltung, linke kleine Finger, die das eben Geschriebene und sich selbst zeitgleich verschmierten. Und nicht nur ich jammere, andere auch.

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Tütititi

 

Über die Jahrhunderte bevölkerten unzählige Vöglein die Lyrik, sie zwitscherten, tirilierten, naschten, plapperten, lieferten mit ihrem Gesang die Inspiration zu Gedichten. Sollten fleißige Statistiker durchforsten, welche Begriffe in poetischen Texten am häufigsten vorkommen, wette ich einen Meisenknödel darauf, dass neben Rosen, Mädchen, Maid, Luft, Wind auch Vögel ganz weit vorne dabei sind. Weiterlesen

Abgewichst revisited

Das kleine Büchlein The Poetical Works of Alexander Pope, erschienen 1927 bei MacMillan and Co., Ltd. in London, wird mit einem Vorwort von Sir Adolphus William Ward eingeleitet. Der erste Halbsatz dieser sogenannten ‚Introductory Memoir‘ lautet wie folgt: „Very wonderful is the vitality of names…“, frei übersetzt etwa: „Wie wunderbar ist die Lebendigkeit der Namen…“ Weiterlesen

Von Löchern und Diridari

Ein gewisser Peter Panther, auch bekannt unter dem Alias Kurt Tucholsky, schrieb einst eine denkwürdige Abhandlung über ein und mehrere Löcher. Um die folgende Geschichte und deren Einordnung im philosophischen und sonstigen Kontext besser verstehen zu können, hier noch einmal zur Vergegenwärtigung Panthers Originaltext:

Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist.

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Frei aber unfair – kurze Linkwerbung

Sicher. Es gibt bestimmt auch gute Argumente, die für die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP zwischen den Staaten der EU und Kanada respektive den USA sprechen. Leider kann man das aber nicht so genau sagen, weil kein Normalsterblicher wissen darf, was da überhaupt im Einzelnen völkerrechtlich bindend beschlossen werden soll. Weiterlesen